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Wanderberichte des VHC Butzbach


In diesem Bereich können Sie die Berichte des VHC Zweigverein Butzbach zu seinen durchgeführten Wanderungen und Veranstaltungen lesen.

 


Der VHC Butzbach wandert an der Oesbachquelle

Wanderführer: Norbert Remlinger / Wanderung am: 18.09.2022
Text + Bild: D. Neumeyer

Eine ganz besondere Wanderung erlebten 17 Unentwegte am vergangenen Sonntag. Als die Wanderer am Forsthaus Butzbach aus den Fahrzeugen stiegen, regnete es schon. Regenjacken, Capes und Schirme waren die beherrschenden Utensilien der Teilnehmenden, und sie blieben die Begleiter bis zur Einkehr im Forsthaus und danach.

VHC Butzbach Oesbachquelle 1 2022 „An eine solche Wanderung kann ich mich nicht erinnern!“ so eine Teilnehmerin. Der Freude an der frischen Luft und dem gemeinsamen Unterwegssein tat dies keinen Abbruch. Wald- und Forstwege wechselten mit schmalen Pfaden. Leichten Anstiegen folgten ebene Abschnitte, der Bestattungswald war eine Weile Begleiter, bis die Höhe auf der Oes erreicht war. Hier wies Wanderführer Norbert Remlinger auf einen kleinen See hin, der vor Jahren beim Ausheben einer Baugrube entstanden ist. Leider war der Wiesenweg zu nass, und die Quelle des Oesbaches daher nicht erreichbar. In der Ferne war aber das Waldstück zu sehen, in dem der Oesbach entspringt, der später den Kleebach speist. (Foto)

VHC Butzbach Oesbachquelle 2 2022 Durch den Regen gut gefüllt plätscherte der Bach ins Tal, sein Weg war auch der Weg der Wandergruppe. Der Abstieg bis zur Landstraße zwischen Hausen und Espa musste sehr vorsichtig gemeistert werden, da der Regen die Wurzeln auf dem Weg rutschig gemacht hatte. Parallel zur Landstraße führte der Weg zurück zum Forsthaus eben und weich. Nach knapp sechs Kilometern und gut zwei Stunden Unterwegssein im Regen kamen die Teilnehmenden leicht feucht im Forsthaus an und wurden zügig und köstlich bestens versorgt. Zum Essen hatten sich auch drei „Nichtmehrwanderer“ eingefunden und genossen die Gemeinschaft der VHCer.

Bitte vormerken: die nächste Wanderung findet am Samstag, 15.10.22 statt und führt an die „Nordsee“ in der Wetterau!


Der VHC Butzbach wandert am Lollarer Kopf

Wanderführer: Annemarie und Dieter Neumeyer / Wanderung am: 21.08.2022
Text + Bild: D. Neumeyer

Am vergangenen Sonntag kamen 11 Teilnehmende zum Treffpunkt Emil-Vogt-Straße, um mit dem Ehepaar Neumeyer in unbekanntes Gebiet zu starten.
In drei Fahrzeugen wurde über die B3 in ruhiger Fahrt der Startpunkt am Waldschwimmbad in Lollar erreicht. Zunächst führte der schattige Waldweg gemächlich ansteigend bergauf. Zahlreiche Hinweisschilder des Waldlehrpfades informieren über Tiere und Pflanzen des Basaltkegels. Er gehört zu dem vulkanischen Schild der Gegend mit Dünsberg, Vetzberg, Gleiberg und dem Vogelsberg.

VHC Butzbach Lollarer Kopf Rast 2022 Auf dem Gipfel,(281m) der nach einer knappen Stunde erreicht wurde, lud eine Sitzgruppe zur Kurzrast ein. Leider war die Aussicht durch den Bewuchs eingeschränkt denn der gesamte Bereich ist Naturschutzgebiet und Biotop. Nur die A 480 Richtung Reiskirchener Dreieck war deutlich zu sehen.

 

 

 

 

VHC Butzbach Lollarer Kopf Gruppe 2022Ein schmaler Pfad mit einigen Sturmhindernissen führte die Wanderer hinunter in den Alten Steinbruch, der heute das Biotop bildet. Zwischen 1905 und den 1980 Jahren wurde hier Basalt gebrochen, der für den Bahn- und Straßenbau verwendet wurde. Auch die B 3 hat als Untergrund Basalt aus diesem Steinbruch. Teile des Geländes sind heute naturbelassen. Abgestorbene Bäume und flache Mulden bilden die Lebensgrundlage für Amphibien, Insekten und Pilze. Leider waren die Feuchtbiotope völlig ausgetrocknet. Erstaunen riefen die hoch aufragenden Basaltfelsen, sowie die deutlich erkennbaren Abbauterrassen mit ihrem säulenförmigen Erscheinungsbild hervor.

 

 

VHC Butzbach Lollarer Kopf Gruppe2 2022Eine Informationstafel am ehemaligen Eingang zum Steinbruch erläuterte Geschichte und Nutzung des Bruches. Kreuz und quer führte der Wanderweg durch den Steinbruch schließlich auf den Rundweg um den Steinbruch mit einem herrlichen Blick auf die offene Landschaft über die B3 hinweg Richtung Staufenberg. Der breite Wander- und Radweg führte die Wandergruppe zurück zum Parkplatz. Knapp drei Stunden war die Gruppe unterwegs und hatte dabei gute fünf Kilometer zurückgelegt und dabei eine Vielzahl von interessanten Naturerscheinungen gesehen. Zur nächsten Wanderung lädt der VHC am 18. September ein, die zum Forsthaus führen wird.


Der VHC Butzbach unterwegs am Hausberg mit dem Ziel Hunnenkirchhof

Wanderführer: Friderun und Norbert Remlinger / Wanderung am: 17.07.2022
Text und Bilder: D. Neumeyer

Zu einer abwechslungsreichen und informativen Wanderung um Hausen luden Friderun und Norbert Remlinger am vergangenen Sonntag ein. Am Treffpunkt "Tennisplätze" fanden sich 17 Teilnehmende ein, die über den Hessenweg zur Hausener Chaussee wanderten.
Nach ihrer Überquerung erreichte man den Reiserbach, der völlig ausgetrocknet ist. Leider ist aus Gründen der Gefährdung für die Wanderer der Pfad am Bach entlang nach Hausen gesperrt. So stieg die Gruppe aus dem Tal auf einem Forstweg aufwärts auf der Stichschneise und bestaunte die riesigen alten Buchen rechts und links des Weges, aber auch die kahlen Gerippe der Nadelbäume. Auf einer Aufforstungsfläche wird mit Douglasien versucht, den Verlust an Nadelholz auszugleichen.
Das dichte Laubkleid der Buchen machte den Aufstieg auf die Höhe sehr angenehm, kurz sonnige Abschnitte sorgten für Abwechslung. Am Limesradweg war die Höhe erreicht, auf dem "Kirchweg" ging es weiter bis zum "Hunnenkirchhof". Eine Informationstafel mit dem Titel "Kleine Kaserne an mächtiger Grenze" nennt Daten und Ereignisse aus römischer Zeit, eine gesicherte Erklärung für den Namen des ehemaligen Kastells gibt es aber nicht. Schattige Bänke luden hier zu einer kurzen Rast ein.
Ein kurzer Weg war es dann bis zum einzigen Mammutbaum im Butzbacher Wald, der sich kerzengerade in die Höhe erhebt. Am Rand der Bebauung der Gemeinde Hausen führte der Weg weiter am "Eulenhaus", dem Waldkindergarten der Stadt vorbei zum Hausener Tiefbrunnen auf den Panoramaweg. In der Sonne war ein weiter Blick über den Ort, die Wetterau zur Burg Münzenberg und bis zum Hoherodskopf möglich.
VHC Butzbach Wanderung am HausbergAuf dem T-Weg ging es dann durch Hausen in das Reiserbachtal, der hier noch eine geringe Menge Wasser führt. Der Aufstieg endete an einer großen naturbelassenen Fläche, die durch Windbruch entstanden ist. Hier werden keine Aufforstungsmaßnahmen ergriffen, weil die Humusschicht dafür zu gering ist. Die Wanderführer wiesen auf eine Besonderheit im Wald hin, auf einen kleinen Weißtannenbestand, eine Tanne, die ihr Zapfen nicht abwirft!
Bei einer kurzen Rast an der "Jochen Stahl-Streit-Hütte", die vor kurzem erneuert wurde, erläuterte Norbert Remlinger, dass der ehemalige Forstamtsleiter einer der Vorreiter für nachhaltige Forstwirtschaft war und nicht nur Unterstützer hatte. Auf schmalem Fußweg mit Überquerung einiger Forstwege, gelangte die Gruppe an einen Platz, an dem Kinder gefordert sind, ihre Sprungkraft mit der von Wildtieren zu vergleichen. Der Aufforderungscharakter für Erwachsene war eher gering. Danach war es nur noch ein kurzes Stück bis zu den Tennisplätzen.
Eine herrlich kühle, erfrischende Wanderung war nach gut drei Stunden und 8 Kilometern Länge zu Ende. 

Die nächste VHC Wanderung führt am 21. August zum Lollarer Kopf


VHC Butzbach wandert im Michelbachtal um den Hasenberg

Wanderführer: Ellinor Rheinbay / Wanderung am: 03.07.2022
Text und Bilder: D. Neumeyer

Herrliches Sommerwetter und ein kühlender Wind begleiteten 25 Teilnehmende der letzten Wanderung des VHC Butzbach. Ellinor Rheinbay hatte sich den Rundweg um den Hasenberg als Wanderung ausgesucht und führte vom Wanderparkplatz Eschbacher Klippen aus zunächst an den mannshohen, geschnitzten Zwergen vorbei auf die Höhe vor dem Wald, wo die Sonne den weiten Blick bestrahlte.
VHC Butzbach Hasenberg 2022Der Feldberg im Westen, der Winterstein im Süden und im Hintergrund Vogelsberg und Spessart grüßten die Wanderer. Wurde es im offenen Gelände recht warm, nahm bald der Mischwald die Gruppe auf, die Luft wurde deutlich besser.
Breite Waldwege wechselten mit schmalen Pfaden, die Windbruchflächen machten die Kräfte der Stürme deutlich. Erfreulich aber, dass die Ödflächen von der Natur mit Pflanzen aller Art, Stauden und Büschen, sowie kleinen Bäumen wieder bewachsen sind. Da und dort lagern die Baumstämme, die für die Weiterverwendung zurechtgeschnitten wurden.
Unmerklich war der Wiesengrund des Michelbaches erreicht, das kleine Rinnsal begleitete die Wanderschar nun bachaufwärts.

 

 

 

VHC Butzbach Hasenberg Rast 2022Aufgeschichtete Baumstämme dienten als Ruheplatz für eine Pause vor dem Anstieg (Foto)
Stetig ansteigend führte der Weg nun am Bachlauf entlang. Gewaltige Schieferfelsen säumten den Weg, dann zeigten alte Grenzsteine die Machtverteilung im 19.Jahrhundert zwischen dem GH-Großherzogtum Hessen und dem HN-Herzogtum Nassau.
Die frisch gemähten Wiesen am oberen Bachlauf dufteten, als die Wanderer im Gänsemarsch am Waldrand entlang in die Höhe stiegen, den Ort Michelbach immer im Blick. Nach kräftigem Anstieg war die Höhe erreicht, bald darauf überquerte die Schar die Straße nach Eschbach und erreichte den Wanderparkplatz.
Gut zwei Stunden waren die Teilnehmenden unterwegs und hatten 6,5 Kilometer zurückgelegt. Auf dem „Hasenweg“ wurde der „Hasenberg“ umrundet, einen Hasen gab es aber nicht zu sehen!

 

Die nächste Wanderung des VHC findet am 17.07.2022 statt.


Der VHC Butzbach auf der zwei Burgen Wanderung (Gleiberg, Vetzberg)

Wanderführer: D. Neumeyer / Wanderung am: 21.05.2022
Text: D. Neumeyer # Bilder: D. Neumeyer + N. Remlinger

Nach den heißen und regenreichen Tagen der letzten Woche war das Wetter für diese 9 Km lange Wanderung des VHC Butzbach ideal.
Angenehme Temperaturen, Sonnenschein und ein sanftes Lüftchen sorgten für beste Bedingungen. Vom Parkplatz am Friedhof in Vetzberg machten sich 15 Teilnehmer unter den Führung von Annemarie und Dieter Neumeyer auf den anstrengenden, von zwei kräftigen Anstiegen gekennzeichneten Weg.
Gleich zu Beginn stand der Aufstieg zur Burgruine Vetzberg an. Jacken und Anoraks wurden abgelegt, um den Aufstieg zu erleichtern, doch auf der Aussichtsplattform wurden sie schnell wieder angezogen.
Welch ein Ausblick über das Lahntal bis zum Winterstein, dem Hausberg und dem Feldberg tat sich in der Ferne und dem Dünsberg und die 1000 Jahre alte Burg Gleiberg in der Nähe auf. Da hatte sich die Mühe doch gelohnt. Teile des Palas und der vom Vetzbergverein unterhaltene und gepflegte Bergfried mit seinen gut 25 m Höhe beeindrucken heute noch die Besucher, der aus dem 11 Jahrhundert. stammenden Anlage, in der Burgmannen der Herren von Gleiberg lebten. Über den gepflasterten, steilen Zugang zur Burg führte der Weg hinunter zur außerhalb der Mauer liegenden Brunnenanlage, die über Jahrhunderte von großer Bedeutung für die Burg war. Rund um die Burg führte der Weg dann ins freie Feld, durch alte Streuobstwiesen abwärts. Der Wiesenweg war (extra für uns!) gemulcht worden und gut begehbar. Durch sehr hoch stehende Wiesen mit zahlreichen Blüten, immer das Ziel Gleiberg vor Augen, ging es durch die Senke zwischen den beiden Burgen.

VHC Butzbach Wanderung Gleiberg Vetzberg 2022 Bild 2VHC Butzbach Wanderung Gleiberg Vetzberg 2022 Bild 3VHC Butzbach Wanderung Gleiberg Vetzberg 2022 Bild 4VHC Butzbach Wanderung Gleiberg Vetzberg 2022 Bild 5VHC Butzbach Wanderung Gleiberg Vetzberg 2022 Bild 6

Am Fuß des Gleibergs wurden dann wieder Jacken und Anoraks abgelegt für den kräftigen Anstieg hinter den Gärten auf schmalem Pfad. An der Katharinenkirche erreichte die Gruppe die untere Pforte für den Zugang auf den Burgplatz. Zur Rast aus dem Rucksack wurden die Jacken und Anoraks wieder angezogen, denn auf dem Aussichtsbereich gab es frischen Wind. Wie auf Vetzberg lag auch hier die Weite des Landes vor den Rastenden. Die Geschichte der Burg begann im ausgehenden ersten Jahrtausend und wechselte zwischen Zerstörung und Wiederaufbau unter zahlreichen Herren.
Im 19. Jahrhundert fiel die Burg an Preußen und kam schließlich in den Besitz der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg und des sehr rührigen Gleibergvereins. Dessen Einsatz für den Erhalt der riesigen Anlage wurde den Wanderern deutlich an den Gerüsten und Baumaterialien, die dem Erhalt dienen. Nach den beiden kräftigen Aufstiegen war den Teilnehmenden der zusätzliche Aufstieg auf den über 30 m hohen Bergfried mit seinen 15o teilweise engen Wendeltreppenstufen nicht mehr schmackhaft zu machen. Die heutige Nutzung als Veranstaltungs- und Eventort wurde der Gruppe schon bei der Ankunft auf dem Burgplatz deutlich, denn dort wartete ein Bräutigam auf seine Braut.
Nach erfolgter Rast auf den Bänken führte der Abstieg durch den Bereich der früheren Burgmannenhäuser und es ließen sich originelle Zaungäste bewundern. Weiter ging es durch die sehr schön sanierten historischen Gassen der ursprünglichen Ortsanlage um die Burg durch Gärten und den neuen Ort hinunter ins Hammersbachtal. Durch wogende Wiesen ging es bachaufwärts unter Vogelgezwitscher, unter das sich auch ein Kuckuck mischte, sanft aufsteigend mit Blick auf den Bergfried Vetzberg zurück zu den Fahrzeugen. Erfreut und dankbar war die Wanderschar über die geleisteten zwei kräftigen Aufstiege und das Erreichen des Zieles nach vier Stunden Wanderzeit und knapp 10 zurückgelegten Kilometern Wanderstrecke.

 


Auch der VHC Butzbach beteiligte sich am 1. Mai am Treffen auf dem Hausberg.

Wanderführer: Friderun und Norbert Remlinger / Wanderung am: 01.05.2022
Text + Bild: Friderun und Norbert Remlinger

VHC Butzbach Wanderung 1. Mai 2022
Nur ältere Wanderer wussten noch um die schon lange fehlende Bank an der "Füllings Ruhe", die nach den Waldschäden nunmehr aber wieder herrliche Blicke in die Wetterau erlaubt.


Der VHC Butzbach wandert rund ums Isseltal

Wanderführer: Waltraud und Reinhard Bill / Wanderung am: 24.04.2022
Text + Bild: D. Neumeyer

Der erste Eindruck am Treffpunkt „Parkplatz Isseltal“ war schlimm, denn der illegal abgelagerte Hausmüll fiel allen ins Auge!
Dennoch  wurde ein Ständchen gesungen, denn Vorsitzender Norbert Remlinger feierte seinen Geburtstag im Kreise der Wanderfreunde des VHC Butzbach. Am Treffpunkt bei Münster erhielten alle 23 Teilnehmenden als Wegzehrung eine Schokolade, ehe die Wanderführer Waltraud und Reinhard Bill zum Aufbruch riefen.
Schon auf den ersten Metern  am „Oberen Schildberg“ wurden die Schäden durch Windbruch deutlich, denn zahlreiche Bäume lagen kreuz und quer im Wald.

VHC Butzbach Wanderung Isselteiche Über einen schmalen Pfad ging es aufwärts und auf der Höhe öffnete sich für die Wanderer ein weiter Blick über blühende Rapsfelder (Foto) zum „Winterstein“ und zum „Feldberg“.  Durch ein Baumstück mit blühenden Kirschbäumen stieg die Gruppe weiter auf in Richtung Hausberg und erreichte den Grillplatz „Am Hausberg“.
Zur Überraschung aller Teilnehmenden luden die Wanderführer hier zu einem Imbiss mit geschmierten Broten mit Bärlauchpesto oder Kräutergriebenschmalz ein, welche sich alle gut schmecken ließen.
Nach dieser willkommenen Stärkung ging es zunächst ein Stück weiter aufwärts auf dem Fahrweg zum Hausberg, bevor die Gruppe wieder auf schmalen Pfad abbog und dem Wanderzeichen „Schwarzer Strich“ folgte. Betroffen betrachtete man eine riesige Kiefer, deren mächtiger Stamm wie ein Streichholz gebrochen schien. Oberhalb vom „Nassen Fleck“ zeigten sich zahlreiche umgestürzte Bäume.
Am Fuß des Hausbergs entlang erreichte die Gruppe am „Brüler Berg“ einen der Ringwälle um den Hausberg. Zwei Windbruchbereiche machten noch einmal auf die Kraft der Stürme im Frühjahr hin. Diese bekamen die Wanderer dann im Bereich „Bommröder Schloss“ im Isseltal zu spüren, denn dort führte der Weg „drunter und drüber“, mal über einen umgestürzten Baum, mal unter den Ästen hindurch, ein echtes Abenteuer!
Auf schmalem Pfad ging es durch das Tal des Isselbaches an den Fischteichen entlang mit einer kurzen schwierigen Feuchtgebietüberquerung zurück zum Parkplatz. Nach sieben Kilometern Wanderstrecke und drei Stunden bestens Wanderwetters kamen alle fröhlich dort an.
Vorsitzender Remlinger dankte den Wanderführern herzlich für den großartig ausgewählten Wanderweg auf vorwiegend schmalen Waldpfaden und die schöne Überraschung mit der Rast.

VHC Butzbach Wanderung Isseltal 2022VHC Butzbach Wanderung Isseltal 2022VHC Butzbach Wanderung Isseltal 2022VHC Butzbach Wanderung Isseltal 2022

Die nächste Wanderung führt am 01. Mai auf den Hausberg. Dazu gibt es zwei Treffpunkte: um 9.45 Uhr in der Emil-Vogt-Straße und um 10.00 am Forsthaus, von wo es dann im Bogen auf das Plateau geht. Zurück geht es über den direkten Weg zum Forsthaus

Zur übernächsten Wanderung am Samstag, 21.Mai, können auf der Website des VHC Butzbach (www.vhc-butzbach.de)  Informationen über aktuelle Termine, Ankündigungen für künftige Wanderungen und Berichte über frühere Wanderungen eingesehen werden.

 


Der VHC Butzbach auf der Grenzsteinwanderung - entlang der Grenzsteine zwischen KP und GH

Wanderführer: Ilse und Bodo Heil / Wanderung am: 20.03.2022
Text + Bild: D. Neumeyer

VHC Butzbach: Grenzsteinwanderung 2022 Zur jüngsten Wanderung des VHC Butzbach fanden sich 28 Teilnehmende am Treffpunkt Parkplatz Waldfriedhof ein. Wanderführer Bodo Heil begrüßte die Wanderer und erläuterte kurz den Ablauf.
Für Kurzwanderer hatten er und seine Frau Ilse einen Rundweg von vier Kilometern ausgewählt, die anderen brachten es auf knapp acht Kilometer.
Gemeinsam ging es die „Weberschneise“ leicht abwärts, vorbei am „Wasserwerk Krötenpfuhl“, dem großen Bereich, auf dem früher das Vieh aus Ebersgöns weiden durfte. Heute ist dort das „Wasserwerk Jungwald“. Mit Blick auf das Waldstück Ebersgönser „Nonnental“ bog die Wandergruppe ab und stieg aufwärts durch einen Bereich, der von Stürmen arg mitgenommen worden war. Über Äste und Gestrüpp führte der Weg zum ersten der zahlreichen Grenzsteine. Hier erläuterte der Wanderführer die Bedeutung der eingravierten Buchstaben KP (Königreich Preußen“ und GH (Großherzogtum Hessen). Offenbar war der Stein von einer der bei der Beseitigung der Sturmschäden genutzten großen Maschinen umgestoßen worden. (Foto)

Von hier aus verläuft der Grenzweg kerzengerade in Richtung Cleeberg. Noch deutlicher wird der Grenzweg ab der Stelle, wo 1824 ein Grenzgraben gezogen worden war, an dessen Rändern eine Vielzahl von Grenzsteinen sichtbar ist. Teilweise sind sie aber nur noch in der obersten Spitze zu sehen. Noch heute ist auch der „Lohwald“ erkennbar, bei dem die Bauern die Eichen schälten und die Borke den Gerbereien lieferten, dafür durften sie die Stämme als Bau- und Brennmaterial nutzen. Am Ende des Grabens und des so genannten „Butzbacher Zipfels“ erreichten die Wanderer die „Dreiherrensteine“, die sowohl die Kennzeichnungen KP und GH als auch HN (Herzogtum Nassau) enthalten. Von hier hatten die Wanderer einen guten Blick auf Cleeberg. Der Wanderführer erläuterte noch einmal viele Einzelheiten aus der Geschichte des 19. Jahrhunderts. Dem Bachlauf des Kleebaches aufwärts folgend führte der Weg nun wieder hinauf und noch einmal musste auf einen besonderen Grenzstein hingewiesen werden, der am Abhang zum Kleebach dreieckig zu sehen ist: er zeigt auf den flachen Seiten die Buchstaben GHK (Großherzogtum Hessen Kirch-Göns), HNC (Herzogtum Nassau Cleeberg) und GHB (Großherzogtum Hessen Butzbach) und bezeichnet kommunal Bereiche. Kurz vor der Weberschneise zeigten sich das neue Wasserwerk Jungwald und das alte Gebäude des Wasserwerks Krötenpfuhl. Kurz darauf wurde nach drei Stunden Wanderzeit und etwa 8 Kilometern Strecke der Parkplatz wieder erreicht.
Die nächste Wanderung findet am 24.04. statt und führt in den Taunus. Näheres dann in der Butzbacher Zeitung.


Der VHC Butzbach wandert um Niederkleen - Wechselhaftes Wetter bei Wanderung

Wanderführer: Annemarie und Dieter Neumeyer / Wanderung am: 20.02.2022
Text + Bild: D. Neumeyer

VHC Butzbach Wanderung, Start an Alter Turnhalle 17 Unentwegte ließen sich von dem unbeständigen Wetter am Sonntag nicht abhalten, um zum Treffpunkt der Alten Turnhalle in Niederkleen zu kommen.

Annemarie und Dieter Neumeyer begrüßten die Teilnehmenden und teilten mit, dass die Wanderung nicht wie geplant durchgeführt werden könne, da die Stürme der letzten Tage ein Betreten und Durchqueren der Waldstücke zu risikoreich mache. Stattdessen boten sie eine Runde durch die Feldgemarkung an.

Zunächst aber ging es auf Graswegen auf den "Hüttenberg", jenen Hügelzug, der Namensgeber ist für den Sportverein in Niederkleen und den als "Hüttenberger Kraftverkehr" gegründeten Speditionsbetrieb. Den Sportplatz, der dem Verein als Austragungsort der Wettspiele im Feldhandball diente, wurde vorwiegend von Vereinsmitgliedern gestaltet und dient heute als Ausweichmöglichkeit, wenn Turnhallen nicht benutzt werden können.

Ein kurzer Schauer traf die Wandernden kurz vor dem Übergang auf die gegenüberliegende Seite hin zum Mühlberg. Der war in früheren Zeiten Ziel und Treffpunkt der Jugend am Sonntagnachmittag. Mit seinem herrlichen Blick auf das Dorf, hinüber nach Ebersgöns und bis zum Hausberg ist das Gebiet noch immer attraktiv. Auch am Sonntag war der Blick nach dem Regenschauer wieder klar.

VHC Butzbach Wanderung, kurze Pause Nur einige der Wanderer beendeten an der Turnhalle ihre Teilnahme, die anderen setzten ihren Weg fort. Über die "Butzbacher Straße" führte der Weg hinauf, an dem neuen Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr und dem Standort der "Johanniter" vorbei in die Feldgemarkung "Weinberg". An einem Grenzstein mit der Kennzeichnung GH (Großherzogtum Hessen) und KP (Königreich Preußen) erfuhren die Teilnehmenden, dass im Umgangssprachgebrauch die Buchstaben "Großer Hunger" und "Kleine Portion" bedeuten.

Die Quelle, die viele Jahre den gesamten Ort versorgte, dient heute nur noch einem Teil des Dorfes zur Versorgung. Leider setzte dann wieder Regen ein und begleitete in leichter Form die Wandergruppe ins Kleebachtal und durch das Dorf zurück zur Turnhalle. Trotz des wechselhaften Wetters eine gelungene Wanderung ohne langen Anfahrtsweg.

Die nächste Wanderung des VHC führt am 23.03.2022 als "Grenzwanderung" an den Grenzsteinen "GH" und "KP" entlang.

 


Der VHC Butzbach startet mit seiner ersten Jahreswanderung in der heimischen Gemarkung

Wanderführer: Friderun und Norbert Remlinger / Wanderung am: 23.01.2022
Text: D. Neumeyer # Bild: N. Remlinger

Einen sehr viel versprechenden Wiederanfang startete der VHC Butzbach am vergangenen Samstag mit der ersten Wanderung des neuen Jahres. Friderun und Norbert Remlinger hatten sich einen abwechslungsreichen und informationsreichen Weg ausgedacht, der ein wenig die entfallene Mitgliederversammlung ersetzen konnte.

VHC Butzbach Wanderung Jahndenkmal

19 Teilnehmende fanden sich am Treffpunkt ein, von wo es zwischen den Wohngebäuden und die Jahnstraße zunächst zum "Jahnplatz" ging.(Foto) Der kleine eingezäunte Bereich, eingerichtet in den 1920er Jahren, erinnert mit einer Steinplastik an den "Turnvater" Jahn, der von 1778 bis 1852 lebte und durch seine Arbeit mit der Turnkunst die physische und moralische Kraft der Menschen stärken wollte. "Hier habe ich als Kind gespielt und bin auf die Bäume geklettert", erklärte der Vorsitzende des VHC.

Kurz darauf wurde die Gemarkungsgrenze zu Nieder-Weisel erreicht. Durch freies Feld führte der Weg zum Aussiedlerhof und bog dort in Richtung des Dorfes ab. Durch die Bahnunterführung erreichte die Gruppe den Ortsrand von Nieder-Weisel. Ein kleiner Schlenker folgte den Rufen von Vögeln und endete an einer großen Voliere mit zahlreichen bunten Papageien, die großes Geschrei machten.

Am Ortsrand entlang führte der Weg dann am kaum zu sehenden Judenfriedhof vorbei zwischen den Gärten hindurch bis zum kommunalen Friedhof. Am Gelände der Johanniter und der Komturkirche erfuhren die Teilnehmer von der früheren Nutzung der Gebäude als Krankenhaus. "Hier wurde ich geboren!" erläuterte Norbert Remlinger. Das weitläufige Gelände dient heute den Johannitern als Treffpunkt und Tagungsort.

Mit dem Hausberg immer vor sich im Blick erreichte die Wandergruppe wieder die Feldgemarkung und fühlte einen kräftigen Wind im Gesicht. In der Ferne war auch schon eine große Gruppe Alpakas zu sehen, die auf einer Wiese eine Pause einlegten. Bis zum Eintreffen der Wandergruppe verweilten sie dort, und es erfüllte sich der Wunsch der Wanderführer, die in der Ankündigung von den Alpakas und Lamas geschrieben hatten. Zu jedem Tier gehörte ein Mensch, der es führte. Geduldig und friedlich waren die Tiere und auch die Menschen.
Nach einem kurzen Weg erreichte die Gruppe den Gedenkfriedhof für die Gefallenen der Kriege. Über einen Feldweg kam die Schar wieder in die Waldsiedlung und auf reinen Fußwegen zwischen den Häusern am ehemaligen "Waldkrankenhaus" vorbei zum Ausgangspunkt der erlebnisreichen Wanderung zum Jahresanfang.

Für den Februar ist eine Wanderung zwischen Niederkleen und Langgöns geplant.

 



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